Seniorenferienwoche
Alle zwei Jahre, jeweils im Herbst, bietet die Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden/ Fahrwangen eine Seniorenferienwoche an. In den vergangenen Jahren verbrachten wir unsere Ferien an unterschiedlichen Orten wie zum Beispiel in Valbella, im Schwarzwald, im Allgäu oder die letzten beiden Male in Interlaken.
Die Hotels, in denen die Gruppe untergebracht sind, verbinden Komfort und Praktisches in einem: Jedes Zimmer ist mit Dusche und WC ausgestattet, eine abwechslungsreiche Küche verwöhnt die Gaumen und wunderbare Landschaften laden zu kleineren und grösseren Spaziergängen ein.
Das Tagesprogramm bietet viel Abwechslung: Vormittags wird jeweils ein besinnlicher Teil angeboten, gefolgt von einem leichten Altersturnen. Nachmittags organisieren wir Ausflüge in die nahe Umgebung. Ganztagestouren sind nicht ausgeschlossen und werden wetterabhängig durchgeführt. So oder so wird sowohl rüstigen als auch langsameren Seniorinnen und Senioren eine abwechslungsreiche und wunderschöne Ferienwoche geboten.
Für wen:
Personen im AHV-Alter
Wann und wo:
Bitte fragen Sie telefonisch nach den Informationen für die geplanten Ferien im 2008.
Kontaktperson:
Philipp Nanz, Tel. 056 667 13 27,
Seniorenferienwoche 2008
Von Käse und andern Köstlichkeiten
Eine achtzehnköpfige Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus dem Seetal
verbrachte eine Woche in Heiden mit traumhaft schöner Aussicht auf den Bodensee.
Schon am zweiten Tag bekam es die Gruppe mit dem Käse zu tun, hatte doch der Besuch im Brauchtumsmuseum von Urnäsch einiges mit Käse zu tun. Beim Besuch des Appenzeller Museums in Stein gings dann klar zur Sache: Käse aus dem Kupferkessel, der über dem Feuer hing. Ein Käser holte die fertige Masse mit einem Tuch und mit Hilfe eines Kraftakts aus dem Kessel und verteilte die Körner in die bereitstehenden Gefässe, woraus ein Mutschli reifen wird.
Andere Köstlichkeiten wurden im Hotel Pension Nord serviert, die den Seniorinnen und Senioren sehr mundeten. Überhaupt war dieses Hotel eine Welt für sich: vier Appenzeller Häusern, die miteinander verbunden sind. Und der Speisesaal liess Erinnerungen an die traditionsreiche Vergangenheit von Heiden aufleben, drei grosse vergoldete Spiegel stammten aus einem ehemaligen Kurhotel.
Die Ausflüge führten an den Bodensee, nach Appenzell oder auf den Hohen Kasten. Immer wieder waren die typischen Bauernhöfe zu sehen und da und dort begegnete die Gruppe dem appenzellischen Brauchtum; lüpfig wurde es dann, als der Hackbrettspieler Hans Sturzenegger im Hotel vor versammelter Gästeschar auftrat.
Zum Programm gehörte auch eine kurze Besinnung als Einstimmung in den Tag; drei Mal auch ein Morgenturnen, das die Beweglichkeit förderte und ein Abendsegen, bevor der Tag beim Hören einer Beschichte, mit dem Anschauen eines Film, beim jassen oder Lotto Spielen ausklang.
Natürlich kam man in Heiden an einer Gestalt nicht vorbei, am Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant. Er verbrachte seine letzten Lebensjahre in Heiden und ein Museum trägt Sorge zu interessanten Dokumenten aus seinem Leben und Wirken.
Und auch ein Blick in eine andern Kontinent konnte die Seniorengruppe vornehmen, denn mit Peter Widmer kam ein Kenner von Angola zu Besuch, der auch neueste Informationen über den Fortschritt der Bauarbeiten in der Augenklinik Boa Vista mitbrachte; diese wird als Projekt von der Kirchgemeinde Meisterschwanden – Fahrwangen unterstützt.
Mit einem Stück wärschaftem Appenzeller Käse als B’haltis ging ein vielfältige und eindrückliche Woche zu Ende, die trotz viel Hochnebel den Seniorinnen und Senioren viele Sonnenstrahlen ins Herz kommen liess.
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